[Unzap] Stromverbrauch Unzap "Profi"
Alexander Neumann
fd0 at lochraster.org
Sun Apr 6 10:21:56 CEST 2008
Hi,
* Sven Lakemeier <sven at ethernetkiller.com> wrote:
> Mich treiben immer noch die Platzgründe um, daher möchte ich ungern für
> die Stromversorgung mehr Volumen als so ein üblicher 9V-Block verbrauchen.
> 9V-Batterien sind den Anforderungen des Unzap nur im ganz frischen Zustand
> einigermaßen gewachsen. Beim Senden bricht die Spannung sehr stark ein
> durch den hohen Stromverbrauch. Sobald die Batterie nicht mehr ganz voll
> ist - und daher die Spannung abfällt - fällt die Spannung beim Senden so
> tief, dass der Mikrocontroller nach wenigen Sekunden neu startet. Meine
> neuen NiMH-Akkus (200 mAh) laden grade, daher kann ich da noch keine
> Aussage zu treffen. Die Erfahrungen damit reiche ich in einer weiteren
> Mail nach.
Das ist leider richtig, die 9V-Bloecke haben nicht viel Ladung... Ich
bevorzuge deshalb meinen 6-Fach Mignon-Halter, da steckt immernoch der erste
Satz Batterien drin :)
> Wie ist der Arbeitsbereich der Schaltung? Ab wieviel Volt läuft das ganze
> stabil, und ab wieviel Volt geht was kaputt?
Hm. Also: Das funktionieren der Schaltung steht und faellt mit der
5V-Versorgung. Wenn der 78l05 sauber arbeitet, laeuft die Schaltung. Der
braucht nach Datenblatt 1.7V Drop, laeuft also ab 6.7V aufwaerts sauber.
Der Atmel kommt mit 4V gut klar, die ganze Schaltung laeuft also ab 5.7V.
Wenn man das garantieren kann, tut die Schaltung. Die Zweige mit den
IR-Dioden werden alleine direkt aus den 9V versorgt, aber da hab ich eine
Stromregelung eingebaut, die den Strom auf etwa 700mA begrenzt, unabhaengig
von der Oben angelegten Spannung. Dieser Schaltungsteil sollte auch 15V
vertragen, wenns sein muss, ohne dass die Dioden oder die anderen Teile
Schaden nehmen. Ich schau bei Gelegenheit nochmal nach, was die Dioden aus
den Bausaetzen fuer einen Spannungsabfall haben, dann kann ich euch auch die
minimale Spannung fuer die Dioden-Ansteuerung sagen.
> Folgende Idee kam in einem Gespräch mit elektronisch bewanderteren als mir
> auf: Was spricht gegen die Nutzung eines Handyakkus in Verbindung mit
> einem Step-Up-Wandler? Handyakkus gibt es in ähnlicher Größe wie die
> Platine (also optimal für Sandwichbauweise) mit gerne 2 Ah und mehr bei
> 3,7 Volt. Große Ströme sollten die Akkus auch aushalten, so ein Handy
> sendet ja auch mal mit 2 Watt Abstrahlungsleistung im schlechtesten Fall.
Das ist prinzipiell gut, allerdings braucht das immer eine mechanische etwas
anfaelligere Spule. Weiterhin ist das ganze relativ gross und teuer, und
man muesste schon einiges an Filteraufwand treiben, damit der Schaltregler
mit den gepulster 38kHz klarkommt.
> Wäre das eine Idee für die nächste Hardwarerevision?
Eher nicht, das wird wahrscheinlich zu gross und zu teuer. Hatte ich beim
Design auch ueberlegt, und wieder verworfen. Dann lieber den 6er
Mignon-Halter, oder einen 12V Bleigeel-Akku im Rucksack ;)
Oder einen 3s Lipo, die gibts auch schon in ziemlich klein, wer probiert
das mal?
Gruss,
- fd0
-------------- next part --------------
A non-text attachment was scrubbed...
Name: not available
Type: application/pgp-signature
Size: 189 bytes
Desc: not available
Url : http://lists.gnuzifer.de/pipermail/unzap/attachments/20080406/c86e38b6/attachment.pgp
More information about the unzap
mailing list