[Unzap] IR-Transistor / Abschaltcodes
Alexander Neumann
fd0 at lochraster.org
Wed Oct 15 10:57:52 CEST 2008
[Ich antworte mal direkt auf die Mailingliste]
* Stefan Uhl <s.uhl at gmx.net> wrote:
> > Die Reichelt-Bestellnummer waer "SFH 300 FA-3/4", das ist die abgedunkelte.
> > Der Widerstand wurde experimentell ermittelt, urspruenglich hatte ich da
> > einen viel groesseren geplant, der sich aber als unguenstig erwiesen hat,
> > die Fernbedienung sendet ja einen modulierten Traeger, deshalb wird der
> > Transistor immer nur kurz durchgesteuert.
>
> Das 3/4 klingt nach recht empfindlich... fein.
Ists auch, tut aber nur fuer Traegerfrequenzen zwischen ~15khz und ~80khz,
alles schnellere bekommt den Fototransistor nicht lange genug auf, um den
Widerstand runterzuziehen. Da koennte man in einer erweiterten Version der
Hardware nochmal drueber nachdenken, dafuer verschiedene Widerstaende zu
benutzen, die dann zb. durch Portpins vom Controller aus eingeschaltet werden.
> Ich hab mir zwischenzeitlich mal die Abschaltcodes angeguckt. Die
> meisten sind pausencodiert. Aber da hats noch ne Menge anderes Zeug:
Ohja, allerdings.
> - Pulsweitencodierung,
Hab ich generisch implementiert.
> - ein Haufen Codes die zum Teil wiederholt, zum Teil invertiert wiederholt werden,
> - Codes die erst vorwärts und dann rückwärts abgespielt werden (sieht
> zumindest so aus...)
> - seltsame Sendepausen verschiedener Längen,
> - komische Dinge am Ende der Codes (Etwa: Lange Pause, Zwei Pulse, längere Pause,
> ein letzter Puls),
Lohnt sich meist nicht, der Code selber (als Ein-Aus-Folge) ist kleiner, als
eine generische Implementierung.
> - Pausencodes mit zwei verschiedenen Pausenlängen für die 1 (etwa 4190 für die
> erste 1 nach einer 0, 5220 für jede folgende),
Das sind meist nur der erste Puls und die erste Pause, so eine Art Header,
damit sich der Empfaenger auf den Sender einstellen kann.
> - Codes mit fester Bitlänge (etwa [ 1700, 1660 ] für 0 und [ 420, 2690 ] für die
> 1 oder umgekehrt...),
> - Alle möglichen Manchestercodes, zum Teil mit verschiedenen Zeiten für
> an und aus...
> - trinäre Codes (ich finde zumindest kein binäres Erklärungsmuster (etwa
> tvbgone055)
Stimmt, der ist komisch.
> - Manchestercode, bei dem ein Bit doppelt so lang ist wie alle anderen
> (Zeile 5 in tvbgone100)
Oder ein zwischen-Header?
> Wie hattest du vor, solche Dinge in YAML aufzuschreiben? Pausencodes
> ohne Seltsamkeiten hab ich verstanden. Aber schon bei nec steig ich aus.
Eigentlich die meisten einfach als Puls-Pausenfolge, das ist am einfachsten.
Ich kann die Codes vom tvb-gone auch nicht verifizieren zum Teil, manche hab
ich auf einer Universalfernbedienung wiedergefunden, die veraendern sich
aber unter Umstaenden beim naechsten Druecken der Taste...
> Ich versteh tvbgone004 nicht wirklich. Ist das so wirklich richtig?
Sieht ziemlich richtig aus, wenn ich das seh:
http://www.sbprojects.com/knowledge/ir/nec.htm
> Was ist mit den seltsamen Dingen am Ende? Wieso ist repeat: 2 und data:
> [ 0x87, 0x22, 0xe0, 0x1f ]? Da ist doch schon das invertierte Bitmuster
> angehängt.
Ich speichere nur die 4 Bytes, den NEC-Code hab ich ja implementiert, und
diese Funktion generiert mir auch diesen Kram am Schluss, der dem Empfaenger
nur sagt "Taste immernoch gedrueckt".
> Was sagen die Flags genau?
repeat_header: der Header (erster Puls, erste Pause) wird beim Wiederholen
auch mit wiederholt.
repeat_subtract_header: die Zeit, die der Header braucht, wird von der
gesamt-Zeit, bis der Code widerholt wird, abgezogen.
Gruss,
- fd0
>
> Naja. Erst mal genug der Fragen. Wenn ich Antworten hab find ich auch
> Zeit, ein Paar der Codes kürzer zu kriegen...
>
> Grüße,
> Stefan
>
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